Hanf im Gl├╝ck | 5. April 2024

High-Lights KW14: Deine w├Âchentliche Dosis Cannabis News ­čąŽ­čô░

Einleitung

In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick zur├╝ck auf die vergangene Woche, um dir die pr├Ągnantesten Entwicklungen, Durchbr├╝che und Diskussionen zu pr├Ąsentieren, welche die Cannabis-Welt bewegt haben.

Die Legalisierung ist in Kraft getreten und der Aufschrei der Nation bliebt aus. Anfang der Woche wurden noch viele unterschiedliche Themen in allen Medien (Print, TV & Co.) m├Âglichst breit diskutiert. Am Ende der Woche schleicht sich das Gef├╝hl ein, dass der „Hype“ schon wieder vorbei ist und Cannabis jetzt Teil der Normalit├Ąt und des Alltags ist. Ein Hoch auf den 01.04.2024!


Die wichtigsten News von und rund um Hanf im Gl├╝ck und unserer Community.

Purize x Hanf im Gl├╝ck: Pop Up Event am 05.04 am Stachus M├╝nchen

Zusammen mit Purize feiern wir die Legalisierung am 05.04, also heute, am Stachus in M├╝nchen im Hanf im Gl├╝ck Flagshipstore. Ab 12 Uhr gibt es nette Menschen, pure Freude und gratis Goodies sowie Specialguests.

Razzia im CBD Shop Koblenz erzwingt Schlie├čung – 1 Tag nach Legalisierung!

Unglaublich aber war. Eine Geschichte, die in der Community nicht nur auf Unverst├Ąndnis trifft, sondern von den meisten als versp├Ąteter Aprilscherz gewertet wurde. Nur einen Tag nach der Legalisierung, dem 02.04.24, kontrolliert das Ordnungsamt Koblenz unseren Shop vor Ort und beanstandet Lebensmittel mit CBD. CBD-Bl├╝ten ÔÇ×sind ebenfalls aus dem Verkehr zu nehmen, da diese illegal sindÔÇť

F├╝r Hanf im Gl├╝ck leider kein High-Light der Woche. Der Irrsin der Beh├Ârde zwingt den Shop in Koblenz in die Knie!

Alle Cannabisnews, die einen direkten Einfluss auf Deutschland und dich als Konsumenten haben k├Ânnen.

„Smoke-In“ am Brandenburger Tor am 01.04.24

Tausende Hanffreund versammelten sich in der Nacht vom 31.03. auf den 01.04.24 am Brandenburger Tor in Berlin zu einem Smoke-In. Direkt um 00:00 durfte legal konsumiert werden und das wurde geb├╝hrend gefeiert.

Die Versammlung blieb absolut friedlich, es gab weder Auseinandersetzungen noch Randalierer. Wer h├Ątte das gedacht!

Vor dem Berliner Wahrzeichen schm├╝ckte demnach ein meterhohes Cannabis-Blatt die Szene, und p├╝nktlich zu Mitternacht glimmten dann etliche Feuerzeuge auf. Kurz danach str├Âmte ein starker Cannabisgeruch ├╝ber den Platz.

Quelle: Faz.net

„Smoke-In“ vor der CSU-Zentrale in M├╝nchen am 01.04.24

Deutlich weniger Menschen, jedoch bei viel schlechterem Wetter als in Berlin, versammelten sich zur passenden Uhrzeit (16:20 bzw. zu 4:20) vor der CSU-Zentral in M├╝nchen. Rund 30 Menschen, gesichert von sechs Polizisten, nahmen an der vorher angemeldeten und genehmigten Versammlung teil.

Auch diese Versammlung blieb absolut friedlich und ruhig. Keiner der Teilnehmerinnen wurde auf Grund des Konsums pl├Âtzlich und v├Âllig unn├Âtig aggressiv oder beleidigte die Beamten. Wer h├Ątte das gedacht!

Die Versammlungsbeh├Ârde hatte zuvor lediglich darauf hingewiesen, gesetzliche Bestimmungen einzuhalten ÔÇô wie etwa das Verbot, neben Minderj├Ąhrigen zu rauchen oder Cannabis weiterzugeben. Teilnehmer vor der CSU-Zentrale durften somit ihre Joints nicht herumreichen. Sechs Polizeibeamte sicherten die Versammlung.

Quelle: Br.de

Amnestie (CanG): Erste Entlassungen und Aktenpr├╝fungen

Im CanG ist auch geregelt, dass es f├╝r gewisse Vergehen eine Neubewertung geben muss. Davor hatten u.A. Anw├Ąlte und Richter vor der Abstimmung im Bundestag gewarnt, doch selbst der Justizminister zeigt sich optimistisch.

Die Umstellung bedeutet einmalig einen h├Âheren Arbeitsaufwand, aber perspektivisch werden Polizei und Justiz entlastet

Quelle: Faz.net

Wie die SZ berichtet, sind alleine in M├╝nchen 8.600 Verfahren neu zu bewerten. Eine unversch├Ąmt hohe Zahl an F├Ąllen, die zeigt, wie die Kriminalisierung von Cannabis in den letzten Jahren viele Personen beeintr├Ąchtig oder gar benachteiligt hat.

5.500 von diesen 8.600 Verfahren m├╝ssten „h├Ąndisch“ von der Vollstreckungsabteilung ├╝berpr├╝ft werden, das hei├čt, „wir m├╝ssen uns die Akte in Papierform holen und reinschauen“.

Quelle: SZ.de

Zwar ein erheblicher Nachteil einer wohl verpatzten Digitalisierung, dennoch extrem wichtig. Das zeigt sich bereits an einem sehr konkreten Fall in Bayern. Durch Pr├╝fung des Falls wurde aus der JVA Stadelheim bereits die erste Person entlassen.

Eine Person jedenfalls d├╝rfte sich gerade ziemlich high f├╝hlen: Er oder sie wurde aufgrund der Novellierung aus der Justizvollzugsanstalt in Stadelheim entlassen.

Quelle: SZ.de (gro├čes Lob f├╝r das Wortspiel!)

Auch in anderen Bundesl├Ąndern ist die Pr├╝fung bereits in vollem Gange. Im Saarland gab es bereits eine Entlassung auf Grund des CanG.

Ein Erwachsener ist im Saarland vorzeitig aus dem Strafvollzug entlassen worden und profitiert so von dem seit dem 1. April geltenden Gesetz zum Besitz von Cannabis. Das teilte die Staatsanwaltschaft Saarbr├╝cken auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit (Stand 4. April). Rechtskr├Ąftige Strafen wegen bestimmter Cannabisdelikte sind seit Monatsbeginn nicht mehr straf- oder bu├čgeldbewehrt.

Zwei weitere Erwachsene w├╝rden wohl Mitte April entlassen, weil sich die Strafe wegen der Regelung verk├╝rze, hie├č es.

Quelle: Stern.de

Laut „Stern“ sind es im Saarland und der zust├Ąndigen Staatsanwaltschaft in Saarbr├╝cken um die 21.000 Verfahren, welche gepr├╝ft werden m├╝ssen.

Weiter geht es mit Rheinland-Pfalz. Dort wurden bisher 11 Personen entlassen.

Die Entlassungen seien im Fall von noch nicht vollst├Ąndig vollstreckten Strafen f├╝r Handlungen erfolgt, die seit dem 1. April nicht mehr strafbar seien, teilte das Justizministerium in Mainz mit.

Quelle: rhein-zeitung.de

THC-Grenzwert im Stra├čenverkehr: Experten schlagen 3,5 ng/ml vor

Eine unabh├Ąngige Expertengruppe hat f├╝r das Bundesministerium f├╝r Digitales und Verkehr (BMDV) einen THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml f├╝r das sichere F├╝hren von Kraftfahrzeugen vorgeschlagen. Dieser Wert basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und soll sicherstellen, dass nur diejenigen sanktioniert werden, bei denen ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Fahrzeugf├╝hrung besteht. Zus├Ątzlich wird ein absolutes Alkoholverbot f├╝r Cannabiskonsumenten am Steuer empfohlen. Eine ├änderung des Stra├čenverkehrsgesetzes ist f├╝r die Einf├╝hrung des Grenzwerts erforderlich. Mehr Informationen findest du auf der Website des BMDVÔÇőÔÇő.

Dass selbst dieser Grenzwert f├╝r Dauerkonsumenten wom├Âglich nicht ausreicht, zeigt unser Beitrag zur Nachweisbarkeit von THC im Blut und im Urin.

Ausf├╝hrlich diskutiert wird das Thema „THC-Grenzwert“ in der zweiten Folge unseres neuen „Hanf im Gl├╝ck Cannabis Podcast“.

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