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CBD gegen Migräne

CBD gegen Migräne

Wer schon einmal Migräne hatte, der weiß, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliche Kopfschmerzen handelt, wie sie etwa bei Stress oder Verspannungen auftreten können.

CBD kann helfen, Symptome wie starke Kopfschmerzen zu mildern und wird sogar von wissenschaftlichen Studien als vorbeugende Maßnahme in Betracht gezogen.

Alltägliche Aufgaben kann man nicht mehr bewältigen, selbst so gewöhnliche Reize wie Licht oder Geräusche werden zur Qual. Was genau bei Migräne passiert und welche Auslöser eine Rolle spielen, ist nach wie vor nicht komplett geklärt.

Obwohl MigränepatientInnen und ihr Leiden oft nicht ernst genommen werden, scheint eine Ähnlichkeit zu Epilepsie zu bestehen, sowohl was die Erweiterung der Gefäße im Gehirn, als auch ihr anfallartiges Auftreten anbelangt. Migräne ist eine sehr individuelle Krankheit, sie kann nur wenige Stunden, oftmals aber auch mehrere Tage andauern.

Medikation bei Migräne

Individuell sehr unterschiedlich sind auch die möglichen Medikationen. Manchen können gewöhnliche Schmerzmittel helfen, viele Betroffene hingegen erfahren hierdurch keineswegs Linderung.

Sie müssen dann, falls diese überhaupt Wirkung zeigen, zu speziellen Migränemitteln greifen, welche die erweiterten Gefäße im Gehirn wieder verengen und daher mit starken Nebenwirkungen verbunden sind. Oft können sie jedoch nichts anderes tun, als abzuwarten, bis die Schmerzen vorüber sind. 

CBD als alternative Hilfe bei Migräne

Nicht nur die Einnahme von Migränemedikamenten, sondern auch die Medikation mit herkömmlichen Schmerzmitteln ist insbesondere bei häufigerer Anwendung mit ernstzunehmenden Risiken für die Gesundheit verbunden. So schädigen etwa Wirkstoffe wie ASS, Ibuprofen oder Paracetamol erwiesenermaßen die Leber und den Magen.

Deshalb lohnt es umso mehr, sich mit der unterstützenden Wirkung von Cannabis, insbesondere von CBD (Cannabidiol), auch bei der Behandlung von Migräne auseinanderzusetzen. Denn CBD kann nicht nur Schmerzen lindern, sondern scheint im Gegensatz zu schulmedizinischen Behandlungsmethoden auch vorbeugend zu wirken.

Studien zu CBD und Migräne

Tatsächlich steht die Forschung zu CBD als Medikation gegen Migräne noch relativ am Anfang. Dies ist vor allem der strikten Regulierung von Cannabis geschuldet, doch seit der Legalisierung insbesondere in einigen Bundesstaaten der USA werden auch wissenschaftliche Studien voran getrieben.

Diese Studien legen nahe, dass CBD bei Formen von chronischen Schmerzen, wozu auch Migräne und die damit verbundene Schmerzsymptomatik zählt, helfen kann.

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2016 hat die positive Wirkung von medizinischem Cannabis und den darin enthaltenen, biochemisch wirksamen Cannabidoiden wie CBD in Bezug auf Migräne untersucht. Dabei wurden 48 MigränepatientInnen über ein halbes Jahr hinweg befragt.

Etwa die Hälfte der ProbandInnen berichteten, dass sich die Häufigkeit der Migräneanfälle deutlich reduzierte. 

Wie kann CBD gegen Migräne eingesetzt werden?

Obwohl die heilende Wirkung von Cannabis seit tausenden von Jahren bekannt ist, unterliegt auch der medizinische Gebrauch nach wie vor starken Einschränkungen. Die Wirksamkeit insbesondere von CBD ist in den letzten Jahren jedoch immer mehr in den Fokus gerückt.

Bei der unterstützenden Behandlung von Migräne kann CBD auf zweierlei Weise wirken: Zum einen bei der Behandlung von Schmerzen, zum anderen zur Vorbeugung.

Möchte man CBD vorbeugend einsetzen, empfiehlt es sich, zu CBD-Ölen zu greifen. Diese Darreichungsform ermöglicht eine exakte, tägliche Dosis, wobei der individuelle Bedarf am Besten durch eine langsame Steigerung der Dosis erreicht werden kann.

Möchte man das CBD bei einer Migräneattacke zur Linderung der akuten Schmerzen einsetzen, ist das Verdampfen von Liquids mit einem Vape-Pen oder die Benutzung eines Vaporizers gut geeignet, da der Wirkstoff so auch in höherer Dosierung schnell vom Körper aufgenommen werden kann. CBD-Kristalle bieten für viele eine willkommene Alternative, da sie in Flüssigkeiten gelöst werden können.

Nebenwirkungen von CBD bei der unterstützenden Migränebehandlung

Die Nebenwirkungen von CBD sind, sofern überhaupt, sehr mild. Gelegentlich wird von Durchfall, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Übelkeit berichtet.

Mit Sicherheit sind die Risiken, mit welchen die Einnahme von Migränemedikamenten oder Schmerzmitteln verbunden sind, weitaus gravierender.

Generell gilt jedoch, dass die Rücksprache mit einem Arzt/ einer Ärztin sinnvoll ist, wenn man CBD als Medikation gegen Migräne in Betracht zieht.


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