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Wie kann CBD im Körper wirken?

Wie CBD Ihre Gesundheit positiv beeinflussen kann

Gewinnung aus der Hanfpflanze

Cannabidiol ist eine Substanz, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Wie alle Cannabinoide liegt es größtenteils als (Carbon)Säure vor. Um diese zu extrahieren gibt es verschiedene Verfahren. Bei der Decarboxylierung wird durch enzymatische Katalyse oder Erhitzung ein Kohlenstoffdioxid-Atom abgespalten, wodurch der Wirkstoff gewonnen wird. Dieser Prozess ich vergleichbar mit dem Vorgang der Verbrennung beim Rauchen, der zur Freisetzung von THC aus THCA führt. Eine andere Methode ist die Freisetzung durch Butan oder CO2, welche in geschlossenen Regelkreisen durchgeführt wird. Für den Hausgebrauch ist die Extraktion mit hochprozentigem Alkohol die sicherste und geängstigte Variante.

Unterschied zu THC

Der größte Unterschied vorweg: CBD ist im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv. Das heißt also, dass es keinerlei Bewusstseinsveränderungen hervorruft und auch nicht abhängig macht. Es hat aber einige Eigenschaften die sich vorteilhaft auf Ihre Gesundheit auswirken können. Außerdem sind die beiden Substanzen Antagonisten, was bedeutet, dass der eine, die Nebenwirkungen des anderen (z.B. Heißhunger und Angstzustände) auflösen kann.

Wie wirkt die Substanz?

Das endocannabinoide System (ESC)

Der Mensch verfügt über ein sogenanntes Endocannabinoidsystem. Dieses ist dafür verantwortlich, dass CBD ein so großes Wirkspektrum hat, denn es agiert mit vielen verschiedenen Verknüpfungen in unserem Körper. Zum Beispiel spielt es eine Rolle bei der Tiefe des Schlafs, dem Schmerzempfinden und unserem Immunsystem. Das erklärt, warum die Substanz auf all diese Mechanismen einen positiven Einfluss haben kann. Sie wirkt auf verschiedene unserer körperlichen Systeme ein. Im Nervensystem schafft es neuronale Verbindungen und kann Entzündungen zurückgehen lassen. Auch im Immunsystem und Magen-Darm-System unterdrückt es Entzündungsmediatoren. In Letzterem vermindert es außerdem die Darmempfindlichkeit und die Magenentleerung. Im Stoffwechselsystem wirkt es sich auf die Energieproduktion und den Appetit aus. Auch für unsere Haut, Nägel und Haare kann es Gutes bewirken, da es die Talgproduktion vermindert (weniger Unreinheiten, länger frische Haare) und Entzündung hemmt (weniger Akne). Zu guter Letzt wirkt es im Herz-Kreislauf-System gefäßerweiternd. Dies kann Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. Das tolle ist, dass Nebenwirkungen, auch bei täglicher Anwendung, bisher nicht bekannt sind. Vorsichtig sollten sie allerdings sein, wenn sie andere Medikamente einnehmen, da deren Wirksamkeit beeinträchtigt werden könnte.

Wirkung an verschiedenen Rezeptoren

Die Wirkung der Substanz ist außerdem pleiotropisch. Das bedeutet, dass sowohl die Wirkungen als auch etwaige Nebenwirkungen nicht nur auf einem, sondern auf vielen Wegen zu Stande kommen. Das stellt für die Erforschung natürlich eine Schwierigkeit dar und macht diese langwieriger. Trotzdem gibt es schon einige interessante wissenschaftliche Erkenntnisse. Zum Beispiel konnten einige der Rezeptoren ausfindig gemacht werden, an denen die Substanz wirkt. Hier kann zwischen denen unterschieden werden, die aktiviert werden und denen die blockiert werden. Beides kann aber therapeutisch nützlich sein, da es bedeutet, dass die Substanz sowohl beruhigend als auch entzündungshemmend wirkt. Am CB1 Rezeptor zum Beispiel wirkt es als Antagonist zu THC und am CB2 Rezeptor steigert es die Konzentration des Enzyms 2-AG, welches auf das Immun- und Nervensystem wirkt. Des Weiteren wirkt es an TRPV-1, bei dem es sich um einen Vanilloid-Rezeptor handelt. Dadurch kann es positiv auf die Körpertemperatur, Ihre Schmerzwahrnehmung und Entzündungen wirken. Die Wechselwirkung mit diesem Rezeptor erklärt die gute Behandelbarkeit von Kopfschmerzen. Die Stimulation des 5-HAT1A-Rezeptors, der zum Serotonin System gehört, ruft eine ganze Reihe positiver Wirkungen hervor, besonders jene die mit unserer Psyche in Verbindung stehen, wie Suchtverhalten, Angst und Hungerkontrolle, aber auch die Fähigkeit ein- und durchzuschlafen. Weitere Rezeptoren, an denen CBD wirkt, sind der Adenosin und der GPR55-Rezeptor. Adenosin reguliert unter Anderem das Herz-Kreislauf-System und setzt Substanzen frei, die Entzündungen hemmen. Der GPR55-Rezeptor hingegen wird durch die Einnahme des Wirkstoffs ausgeschaltet. Das führt dazu, dass weniger Nährstoffe aus den Knochen zurück in die Blutbahn gelangen und diese dadurch stabiler werden. Dies könnte eine Therapie für Osteoporose Erkrankungen bedeuten. Darüber hinaus konnten Wirkungen an im Zellkern befindlichen Peroxisom-Proliferator-aktivierte Rezeptoren beobachtet werden. Dort könnte die Substanz das Wachstum von Tumorzellen hemmen und in der Krebstherapie eingesetzt werden.

Anwendungsbereiche

Verschiedene Darreichungsformen

Cannabidiol ist in Deutschland legal und wird auch von einigen Ärzten verschrieben. Erhältlich ist es in unterschiedlichen Darreichungsformen, z.B. als

  • Öl
  • Liquid zum Rauchen
  • Kristalle
  • Creme, Salbe, Paste
  • Kapseln als Nahrungsergänzung
  • Blüten
Salbe oder Creme können für Hautirritationen eingesetzt werden und beruhigend wirken. Zudem können sie entzündungshemmend wirken und bei sehr trockener Haut Spannungsgefühle mindern. Als Liquid kann CBD auch in E-Zigaretten geraucht werden. Die gängigste Form ist allerdings das Öl, welches sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut, da es ein so breit gefächertes Anwendungsspektrum hat. Dieses gibt es mit verschiedenen Wirkstoffstärken etwa mit 5%, 10% oder 15%. Das Öl wird zusammen mit anderer Nahrung eingenommen z.B. in einem Smoothie, da es etwas bitter schmeckt. An die Dosierung muss man sich je nach Beschwerden langsam rantasten. Sie können bei ca. 3×3 Tropfen tägliche beginnen. Ist man sich bei der Dosierung unsicher, kann man auf Kapseln zurückgreifen.

Welche positiven Wirkungen hat CBD auf den Körper?

Sowohl auf körperliche als auch seelische Beschwerden, zeigt die Substanz eine positive Wirkung. Insgesamt wurden mehr als 20 mögliche gesundheitlich Vorzüge festgestellt. Reduktion von Angst, Panikattacken und Depressionen Auch bei psychischen Beschwerden konnten gute Ergebnisse festgestellt werden. So scheint das Öl Angstgefühle zu mindern und die Häufigkeit von Panikattacken zu verringern. Es wirkt außerdem anti-psychotisch. Linderung von Menstruationsbeschwerden Das Öl kann auch zur Linderung von menstruationsbedingten Schmerzen angewendet werden. Viele Nutzerinnen berichten, dass die Einnahme Beschwerden wie Bauchkrämpfe, Kopf- und Rückenschmerzen lindern und sogar vollständig verschwinden lässt. Unterstützung der Zigaretten-Entwöhnung Sie wollen sich endlich das Rauchen abgewöhnen? Auch hier kann Sie das Öl unterstützen. Viele Menschen berichten bereits von guten Ergebnissen und die Wissenschaft weiß auch warum. Eine Studie konnte zeigen, dass der Wirkstoff die Nikotinabhängigkeit senkt. Zur Regulation von Typ 1 Diabetes Unterstützend zur Therapie mit Insulin kann auch bei Diabetes das Öl eingesetzt werden. Eine Studie konnte nachweisen, dass der Wirkstoff in der Lage ist die autoimmunen Entzündungsvorgänge im Körper der Patienten zu reduzieren. Bei Akne und unreiner Haut Angewendet als Salbe oder Creme kann es Ihre Haut verbessern. Es wirkt entzündungshemmend und sorgt dafür, dass nicht mehr so viel Talg nachproduziert wird. Krebsvorsorge und begleitend in der Krebstherapie Aufgrund der antioxidativen Wirkung kann das Öl auch zur Krebsvorsorge eingesetzt werden. Es schützt die Zellen vor negativ Einflüssen und sogt so dafür, dass es nicht zu Veränderungen der DNA kommt. So lies sich auch schon nachweisen, dass die Substanz Wachstum von bösartigen Krebszellen hemmen kann. Bei chronischen Schmerzen Besonders gute Ergebnisse konnten bisher in der Schmerztherapie bei Gelenkschmerzen, etwa bei Arthritis festgestellt werden. Es wirkt nämlich gleich in doppelter Hinsicht: schmerzlindernd und entzündungshemmend. Auch schützt es wohl auf lange Sicht die Nerven vor gefährlichen Schäden.

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